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Willkommen am Blog des DFG-Netzwerks „Material Gerontology“!

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte interdisziplinäre und internationale wissenschaftliche Netzwerk „Material Gerontology“ (01/ 2020 – 12 / 2022) hat sich zum Ziel gesetzt, Alter(n) aus materialitätstheoretischer Perspektive theoretisieren.

Mit dem material turn in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ist deutlich geworden, dass an der Herstellung der sozialen Welt nicht nur Menschen beteiligt sind, sondern auch sogenannte „nicht-menschliche“ Akteur*innen (vgl. u.a. Barad 2003; Latour 2005). In der Erforschung des Alter(n)s sind diese materialitätstheoretischen Perspektiven bisher jedoch kaum aufgenommen worden. Das Forschungsnetzwerk zielt darauf ab, eine materialitätstheoretische Konzeption des Alter(n)s zu erarbeiten, um diese Theoretisierungslücke zu schließen. Auf einer theoretischen Ebene soll herausgearbeitet werden, wie das Alter bzw. Alternsprozesse in Praktiken und unter Beteiligung verschiedener Materialitäten hergestellt und vollzogen werden. Dabei gilt es die Komplexität von Alter(n) sowie dessen Ko-Produktion durch menschliche und nicht-menschliche Interaktionen, Diskurse und Materialitäten im alltäglichen Leben zu erfassen.

Auf diesem Blog wollen wir Euch über die Aktivitäten des Netzwerks (z.B. Publikationen, Konferenzpräsentationen, Netzwerktreffen) auf dem Laufenden halten und die Netzwerkmitglieder vorstellen. Außerdem wollen wir zu einem gemeinsamen Diskurs über Alter(n) und Materialitäten einladen – kontaktiert uns also gerne jederzeit, wenn Ihr  Interesse an wissenschaftlichem Austausch habt!

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